Gerhard
zum Kinderchor
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Der Chorleiter: Gerhard Radgen

Jahrgang 1961, lernte im Alter von 12 Jahren Akkordeon spielen und es dauerte immerhin anderthalb Jahre, bis die Akkordeonlehrerin merkte, dass er nur nach Gehör und nicht nach Noten spielte.
Außerdem studierte er Elektrotechnik und Gemeindepädagogik.
1972 Erster Bühnenauftritt als Musiker mit Mundharmonika im Rahmen einer Modenschau im Frankfurter Palmengarten.
Auf einer Jugendfreizeit 1981 lernte er Gitarrespielen und begleitete Danach verschiedene Gesangsgruppen mit Gitarre oder Akkordeon.
1982/83 spielte er mit der EJW-Theatergruppe in "Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde" den Kidnapper"
und 1984 den Kommissar in "Zur schönen Aussicht",
1985/86 wechselte er zur Regie und inszenierte den "Diener zweier Herren".
Gleichzeitig begann er im Frankfurter Gospelchor zu singen.
Von 1987 - 1997 war er Lichttechniker bei "Don Camillos Rockorchester" wo er neben dieser Tätigkeit auch einige Lieder sang und im Kabaretteil mitwirkte.
1988 gründete er auf einer Freizeit die "Kärber Kirchenmäuse" mit denen er verschiedene Musicals inszenierte und mehrere Cassetten bzw. CD's aufnahm. Außerdem organisierte und leitete er mehrere Chorfreizeiten und Konzertreisen. Im Rahmen dieser Arbeit lernte er autodidaktisch Klavierspielen und den Umgang mit Keyboards, Sequenzern und Tonaufnahmegeräten.
1990 besuchte er eine Kinderchorleiterfortbildung mit Hella Heizmann, im Jahr darauf fuhr er bereits als Mitarbeiter mit.
1990/91 machte er einen Kurs für kirchliche Chorleiter, bestand jedoch die Prüfung nicht, da u.a. seine Dirigiertechnik nicht der Norm entsprach. Diese Prüfung hat er bis heute nicht wiederholt, da er mit seinen verschiedenen Musikprojekten ausreichend ausgelastet ist - (Wozu braucht man als unbezahlter Chorleiter eigentlich so einen Schein?)
1995 nahm er erste Kontakte zum tschechischen Kinderchor "Zlata loutna" auf, die systematisch ausgebaut wurden und in verschiedenen gemeinsamen Konzerten in Tschechien und Deutschland gipfelten.
Von 1996 - 2004 gründete und leitete er in Bad Vilbel die "Zufallstreffer", einen Chor für Jugendliche und junge Erwachsene. Mit Ihnen nahm er im Jahr 2001 ebenfalls eine CD auf.
Nach verschiedenen Projektbands gründete und leitete er von 2001 bis 2005 in Bad Vilbel-Dortelweil die Jugendband "Churchies".
Weitere Jugendbands entstanden und arbeiteten unter seiner Anleitung:
von November 2003 bis September 2006 in Florstadt (7 Grad) und
von Oktober 2004 bis Mai 2009 in Groß Karben (Soulflash).

Auch als Verfasser von Musicals trat Gerhard Radgen in Erscheinung. So schrieb er 1993 die Dialoge zum Musical "Jona", und 1995 "Die gefährliche Reise".
Für "Joseph - ein echt cooler Träumer" schrieb Radgen 2003 Dialoge und ergänzte die Lieder der Orginalvorlage mit Liedern aus dem Musical von A.L. Webber.
Beim Musical "Maria" im Jahr 2005 entsprachen Dialoge und Ablauf ebenfalls nicht seinen Wünschen, so dass er das Stück entsprechend umarbeitete.
Für die Dekanatsmusicalfreizeit 2005 arbeitete er Dialoge für das Stück "Mose - ein echt cooler Retter" aus und versetzte die Handlung ins 20. Jahrhundert.
Im Jahr 2006 und 2007 schrieb und produzierte er gemeinsam mit der Musicalfreizeitgruppe die Stücke "Renew the church" und "Renew the church - on tour" in welche auch einige säkulare Musicalsongs eingearbeitet waren.

1995 erschien sein erstes selbstkomponiertes Kindermusical "Abenteuer im Maulbeerbaum".
Es folgten 1997 "Bartimäus" (beide nach einem Libretto von Elke Mathesius) und
2001 "Der römische Hauptmann - St. Martin", welches er für die Kirchenmäuse 2002 noch einmal überarbeitete und ergänzte.
Außerdem schrieb er noch Lieder für Kinderbibelwochen, verschiedene Lieder für die Kirchenmäuse und die Zufallstreffer, sowie einige Minimusicals für den Fasching.
Anfang 2003 zog es ihn wieder als Schauspieler auf die Bühne und er spielte bei der Theatergruppe Blackout-Bad Vilbel in Woody Allens "Vorsicht Trinkwasser" die Rolle des "Kilroy".
Parallel zur Entstehung der Kindermusicals begann die Zusammenarbeit mit der Selzerbachschule und anderen Schulen in Karben und Bad Vilbel, wo er immer wieder Musikprojekte (Musicals, Sing- und Tanzshows etc.) initiiert und durchführt.

Um sich im musikalischen Bereich weiterzubilden nahm er von November 2003 bis Februar 2009 Saxophonunterricht, um in der Zukunft die Soli nicht mehr mit dem Keyboard, sondern mit dem echten Instrument einspielen zu können. Außerdem spielt er seit 2006 im Bläser- und Percussionsensemble der Musikschule Bad Vilbel/Karben mit.
Im Sommer 2008 machte er bei den Bad Vilbeler Burgfestspielen einen Praxistheaterkurs, und wirkte als Statist beim "Hauptmann von Köpenick" mit.

Auch im Jahr 2010 ist er wieder bei den Burgfestspielen bei "Don Camillo und Peppone" dabei und wird dort unter anderem von den "bösen Kommunisten" verprügelt.
Wenn auch ein kleiner Teil der Arbeit mit den Kirchenmäusen (inzwischen) im Rahmen seines Dienstauftrags stattfindet, ist der wesentliche größere Teil wie bisher ehrenamtliches Engagement.